Acht Reiterinnen gewinnen erneut beim Deutschen Quadrillenchampionat in Göttingen

Die weite Anreise nach Bettenrode bei Göttingen hat sich gelohnt: Das Team des RSV St. Hubertus Wesel-Obrighoven konnte unter der Leitung von Helmi Abeck am Samstag erneut das deutsche Quadrillenchampionat in der Kategorie ,,Themen“ für sich entscheiden. Am Morgen mussten sich die acht jungen Reiterinnen bei der Klassik Quadrille noch dem KV Lippstadt geschlagen geben und wurden Zweite. Auch dort stach die Kür bereits mit der höchsten B Note von 9,6 für die künstlerische Gestaltung heraus. Durch die etwas niedrigere A Note von 8,6 für die reiterliche Ausführung reichte  an dieser Stelle noch nicht ganz zum Sieg. Nach einer kurzen Verschnaufpause begannen dann bereits die Vorbereitungen für die Themenquadrille, für welches sich die RVO Reiterinnen das Motto ,,Arche Noah“ ausgesucht hatten. Reiter und Pferde bildeten jeweils ein Tierpaar und wurden detailgetreu verkleidet und geschminkt. Mannschaftsführerin Helmi Abeck trat als Noah auf und brachte einen zur Arche umfunktionierten Bollerwagen in das Viereck mit. Die Choreografie der Kühe, Elefanten, Schildkröten und Co wurde durch die Musik von Regina Krassnig untermalt und brachte die Zuschauer auf ihren Plätzen zum mitklatschen. Beim zweiten Auftritt stimmte alles, sodass von den Richtern in der B Note erstmals in der Geschichte der Quadrillenchampionate für die RVO Reiterinnen die Höchstnoten von 10,0 vergeben wurde. Mit einer A Note von 9,6 war den Obrighovenerinnen der Sieg nicht mehr zu nehmen und sie durften mit Schleifen und Schärpen geschmückt die Ehrenrunde anführen. Zum Team gehörten in diesem Jahr auch vier ,,Kücken“, die bei ihrem ersten Championatsauftritt direkt einen Titel gewinnen konnten. Es ritten Wibke Orth auf Rooney, Kristin Maiwald auf Cadeau Noir, Aimee Esser auf Betje, Annjolie Fischer auf Real Dancing, Lena Löwe auf Sorento, Sophie Abeck auf Rubia, Kira Stegemann auf Campione und Elisa Abeck auf Montree.